Aktionärsorientierte Unternehmensführung : Optionen zur by Arnd Pölert

By Arnd Pölert

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44 Dieser 40 41 42 43 44 Rathenau (1917) bezeichnet die Entwicklung der AG als Substitution ihres Grundes und spricht in diesem Zusammenhang von einer „transpersonellen Schutzidee“, die auf das Unternehmensinteresse ausgerichtet ist. Vgl. Rathenau (1917), S. 23ff. Dieser Ausdruck wurde von Rathenau selbst nicht gebraucht sondern geht auf Fritz Haussmann zurück, der sich in seiner Schrift, Vom Aktienwesen und Aktienrecht gegen Rathenau wendet. Vgl. Haussmann (1928), S. 9f. Die sich in Deutschland in den 60er Jahren langsam durchsetzende faktische Konkursunfähigkeit bedeutender Unternehmen durch die Gewährung von Staatsdarlehen oder Staatsbürgschaften im Krisenfalle schien in dieselbe Richtung zu deuten.

Zwar existiert kein echtes Forum zum Handeln von Kontrollrechten, er lässt jedoch sich als Rekonstruktion eines institutionellen Rahmens verstehen, innerhalb dessen die Unternehmenskontrolle gehandelt wird. Vgl. Fama/Jensen (1983a, 1983b). Ähnlich Manne (1965), der den Market for Corporate Control als Wettbewerb um Kontrollrechte über Vermögensgegenstände und Unternehmen sieht. Vgl. Jensen/Ruback (1983), S. 6 und S. 41f. 20 Einführung: Aktionärsorientierung als strategische Herausforderung Markt für Unternehmenskontrolle Aktien (Eigentumsanteile) Markt für Kontrollrechte selektieren RenditeAnspruch erwerben KontrollRechte Aktionäre Markt für Managementrechte erwirtschaften Manager selektieren konkurrieren um das Recht, das Management kontrollieren zu dürfen Abb.

Jensen (1993), S. 852. Empirisch betrachtet kann die Gläubigerkontrolle aufgrund der geringen Zahl der Beteiligten häufig aber deutlich effektiver sein, als die Eigentümerkontrolle. So können beispielsweise am Eigentümerinteresse ausgerichtete Entlohnungssysteme wie Gewinn- oder Eigentumsbeteiligung den Manager motivieren, im Sinne der Eigentümer zu handeln. Vgl. Picot/Michaelis (1984), S. 258ff. Einführung: Aktionärsorientierung als strategische Herausforderung 15 auf der Stellenbesetzung durch den Aufsichtsrat und erfordert einen besseren Informationsstand.

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